Eine neue Schule der Dankbarkeit

Liebe Freunde, mit eurer Großzügigkeit gebt Ihr vielen jungen Menschen die Möglichkeit, der Verwahrlosung in ihrer Umgebung zu entfliehen. Danke – “multumesc”. Die Kinder nennen es das magische Wort, weil es Herzen öffnen und Menschen zum Aufbruch bringen kann. Im Namen der wachsenden Elijah-Gemeinschaft sage ich das Wort an Euch weiter: Vergelt’s Gott.

Pater Georg Sporschill und Ruth Zenkert mit den Kindern in Rumänien

Wir gehen dorthin,
wo die Not am größten ist.

Beinahe 900 Jahre lebten die Siebenbürger Sachsen in Rumänien. Nach der Wende 1989 sind fast alle ausgewandert. Slums haben sich gebildet, Roma-Familien hausen in kleinsten Hütten ohne Wasser, meist ohne Strom- und Gasanschluss.

aktuelle Projekte

In Siebenbürgen – in den drei Dörfern Holzmengen/Hosman, Ziegental/Tichindeal und Neudorf/Nou – arbeiten wir an verschiedenen Projekten, um die Menschen zu unterstützen.

Stella Matutina

Holzmengen/Hosman

Im April konnten wir unser neues Bildungshaus eröffnen. Die Stella Matutina ist das Zentrum für die Elijah-Gemeinschaft.

Sat Curat

Neudorf/Nou

Die Wege und Bäche sind rein, buntbemalte Abfallkörbe an den Straßenecken laden die Vorüberziehenden zum Mitmachen ein.

Lehrwerkstatt

Holzmengen/Hosman

Viele Roma-Jugendliche haben keine Pflichtschule abgeschlossen und daher keine Chance, ein Handwerk zu erlernen. Mit unserer Lehrwerkstatt möchten wir ihnen eine Möglichkeit geben, sich und ihre Familien in Zukunft selbständig zu versorgen.

Menschen bei Elijah
Wir stellen vor:

Kale

Mir gefällt es, in der Tischlerwerkstatt zu arbeiten. In den Werkstätten habe ich eine Chance auf eine Ausbildung. Ich träume davon, dass ich für meine Frau und meine Familie gut sorgen kann. Viele Roma gehen in andere Länder, weil sie dort besser verdienen. Aber ich bleibe in Hosman.

"Wir gehen dorthin, wo keiner hingeht."
P. Georg Sporschill SJ