Menschen bei Elijah

Andrei

Seit drei Jahren leitet Andrei die ELIJAH Tischlerei. Der ausgebildete Mechaniker hat eine Vorliebe für Holz und große Maschinen. In einem Gespräch erzählt er von den täglichen Herausforderungen bei der Ausbildung von Jugendlichen.

ELIJAH: Andrei, Du hast in Deiner Zeit als Werkstattleiter bereits viele junge Roma angelernt. Was sind die größten Hürden zu Beginn?
Wir haben einen geregelten Tagesablauf, das ist für die Jugendlichen anfangs schwierig. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind im Arbeitsalltag sehr wichtig. Ich musste die Lehrlinge schon häufig aus dem Bett holen.

ELIJAH: Das ist ein spezielles Service eines Chefs. Warum arbeitest Du als Rumäne in einem Roma-Projekt?
Ich war immer ein Freund der Roma. Schon als Kind fühlte ich mich von benachteiligten Menschen angezogen. Ich wollte immer helfen, sie unterrichten und begleiten. Ich glaube, dass jeder das Recht auf Bildung, Akzeptanz und Integration in die Gesellschaft hat. Deshalb müssen wir zusammenarbeiten. Ich habe unter den Roma viele besondere Menschen kennen gelernt.

ELIJAH: Was möchtest Du mit Deiner Arbeit erreichen?
Es befriedigt mich zu sehen, dass junge Menschen ohne jegliche Bildung und Chancen, lernen, etwas Sinnvolles zu tun. Ich möchte mithelfen, dass diese Menschen hier in Rumänien in Zukunft ein besseres Leben führen.

Einige Mitarbeiter von Elijah